Fördermittel
Ein Grund zur Freude: Die Förderungsmöglichkeiten bleiben erhalten!
Das Klimaschutz-Sanierungsprogramm für Gebäude wird entgegen aller Prognosen nun doch weitergeführt. Die Regierung will für das Jahr 2011 rund 950 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um effektive Maßnahmen zur Gebäudesanierung mit Fördermitteln über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu unterstützen. Immerhin entfallen
- 40% des deutschen Energieverbauchs auf Gebäude und
- 80% der Gebäude gelten als förderungswürdige Altbauten.
Um diese nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) an das energetische Niveau eines Neubaus anzugleichen, müssen beispielsweise moderne Fenster eingebaut und professionell abgedichtet werden. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn wer weniger verbraucht, produziert auch weniger CO2. Zudem bilden niedrige Verbrauchswerte im Energieausweis die Grundlage für zinsgünstige Kredite und direkte Zuschüsse aus öffentlichen Kassen. Bund, Länder und Kommunen unterstützen Modernisierungen und Baumaßnahmen nur, wenn die erbrachten Leistungen langfristig Energie einsparen.
Sieben Schritte zu einer erfolgreichen Förderung:
1. Projektplanung
Jedes Projekt sollte von Anfang an sorgfältig geplant werden.
2. Der Überblick
Es gibt zwischen 1.500 und 2.000 Förderprogramme, welche sich nach Projekten oder Regionen richten.
3. Fördervoraussetzungen
Eine Förderung aus einem geeigneten Programm ist nur dann möglich, wenn alle Bedingungen aus der Richtlinie vollständig erfüllt sind.
4. Detailplanung
Es kommt auf die Kombination von Eigenkapital und einzelnen Programmen an. Bestimmte Fördermittel dürfen auch nur für bestimmte Zwecke genutzt werden.
5. Der Antrag
Gestellt wird der Antrag bei Geschäftsbanken, die diese dann an die Fördermittelgeber weiterleiten.
6. Zeitverluste vermeiden
Immer darauf achten, dass die Anträge wirklich vollständig ausgefüllt sind - sonst entstehen Rückfragen oder aber auch Ablehnungen.
7. Verträge
Erst beantragen, dann mit dem Projekt beginnen und Verträge schließen.
Weiter Informationen erhalten Sie unter www.forderland.de.

